Authentische alkoholfreie Weine und Weinalternativen

Von neuen Aromen, über verrückte Ingredienzen bis zu innovativen Herstellungsverfahren – willkommen in einer neuen Ära des Weingenusses.
12.2.2024

Wir zeigen dir, warum alkoholfreie Weine mehr sind als nur ein Trend und wieso auch wir gerne (und ziemlich oft) zugreifen. Die beliebten Produkte erfreuen sich inzwischen einer grossen Nachfrage, die mit einer breiten Auswahl für jeden Gaumen belohnt wird. Wir geben euch den Durchblick über Traubensaft, fermentierten Getränken und entalkoholisiertem Wein.

Unser Standpunkt: Alkoholfreie Weine sind keine Weinalternativen, sondern vielmehr eigenständige Getränke. Sie sind in jenen Momenten perfekt, wo man kein Wein trinken will, aber auch nicht einfach auf Wasser oder Orangensaft ausweichen möchte. Wer die Komplexität eines Weines ohne Alkohol geniessen will, soll nach alkoholfreien Weinalternativen, welche durch Fermentation entstehen, Ausschau halten. Getränke auf Fruchtbasis wie z.B die Säfte von MURI oder Ambijus sind neue, inspirierende Getränke mit eigener Identität.

Unvergorener Wein: Der süsse Traubensaft

Fangen wir beim Traubensaft an, er ist nämlich genau das wonach er sich anhört: Süssmost aus Trauben, die noch nicht vergoren wurden. Um diese keimfrei und haltbar zu machen, werden sie pasteurisiert, wobei die Hefen, die für die alkoholfreie Fermentation verantwortlich sind, mit Hitze abgetötet werden und so der Prozess gestoppt wird. Die Kunst liegt darin die korrekte Temperatur für die Pasteurisierung zu finden: zu hoch und man verliert wichtige Aromen, zu tief und die Hefen überleben und bringen den Saft zum Gären. Die Traubensäfte Flein, von Schmidt am Bodensee sind das perfekte Beispiel – ihre Säfte sind harmonisch, wahnsinnig erfrischend, naturbelassen und schmecken einfach grossartig.

Entalkoholisierter Wein: Vakuum oder Umkehrosmose

Beim alkoholfreien Wein handelt es sich um einen herkömmlich hergestellten Wein, der am Schluss entalkoholisiert wird. Dazu gibt es verschiedene Methoden wobei sich das Vakuumverfahren (Destillation) als gängigste und qualitativ sinnvollste behauptet hat. Der Alkohol verdampft im Vakuum bereits bei rund 27°, wobei diese tiefe Temperatur das spezifische Weinaroma schont. Eine weitere Methode der Entalkoholisierung ist die Dialyse oder auch Umkehrosmose (Filtration): Während mehreren Stunden fliesst Wein durch eine feinporige Membran, was die Alkoholmoleküle von den anderen Flüssigkeiten trennt. Die hessischen entalkoholisierten Stillweine von Senzo zeigen, wie es geht. Ihre Produkte enthalten sortentypische Aromen, sind vollmundig und bieten ein authentisches Trinkerlebnis. Wer es lieber Bubbly hat greift zum M-Use alcohol free sparkling von Pizzolato, die zeigen, dass auch alkoholfreier Prosecco authentisch nach Prosecco schmecken kann.

Fermentierte Säfte:

Die Dritten im alkoholfreien Bunde sind fermentierte Getränke. Bei diesem Verfahren werden aus verschiedenen Kernzutaten und aus einer Kombination von Fermentation, Infusion, kaltem Brauen und Destillation eine völlig neue Art alkoholfreier Weinalternativen geschaffen. Dabei bewegen wir uns irgendwo zwischen Wald, Wiese und Labor. Das Beste daran: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Der dänische Hersteller MURI setzt auf fein abgestimmte Mischungen aus fermentierten Früchten und gesammelten Pflanzenstoffen. Beim norwegischen Clearly Confused Ambijus nimmt man vergorener Apfelsaft, Fichtennadeln, Holunderblüte und mehr um einen aromatischen Saft herzustellen, der an Cidre mit einem Schuss Orangensaft erinnert.

Alle alkoholfreien Weine und Säfte bei Edvin sind handverlesen und werden exklusiv für den Schweizer Markt importiert. Unser Ziel: Die Entscheidung, freiwillig oder nicht freiwillig, auf Alkohol zu verzichten fast zu einfach zu machen.