Bodegas Beronia

SpanienRioja

Für die Liebe zum Essen


Gründung Beronia wurde 1973 von einer Gruppe Geschäftsmännern, Freunden aus dem Baskenland, die im Urlaub in die Rioja kamen, gegründet. Die Freunde teilten ihre grosse Liebe zu gutem Essen und Wein und gründeten in der Ortschaft Ollaurí eine eigene gastronomische Gesellschaft, oder Txoko, wie es lokal genannt wird. Sie beschlossen, ihre eigenen Weine zu produzieren, welche sie mit der lokalen Küche geniessen konnten und spezialisierten sich auf Reserva- und Gran Reserva-Weine. Die Passion für Qualitätswein war der Antrieb zu diesem ambitionierten Unterfangen und so wurde 1982 die Weingruppe der Familie González Byass auf sie aufmerksam.

Winzer Matías Calleja



Terrior 870 ha

Die Bodegas Beronia liegt im Herzen der Rioja Alta, die über eine Reihe von verschiedenen Mikroklimas besitzt (je nach Ausrichtung des Weinbergs und dem Schutz vor den atlantischen Winden aus dem Ebrotal mit dem mineralischen Ebro Fluss). Die Böden haben eine ausgewogene Struktur aus Sand, Sedimenten und Ton, mit geringer Alkalinität und wenig organischem Material, was eine ideale Voraussetzung für die Erzeugung von Qualitätsweine schafft. Dem Château-Prinzip folgend, befinden sich in einem Umkreis von 10 Kilometern um die Bodega über 870 ha Rebberge, die mit den autorisierten Rebsorten Tempranillo (90%), Graciano (3%), Mazuelo (3%) und der weissen Viura (4%) bestockt sind. Das Durchschnittsalter dieser Reben beträgt 30 Jahre, wobei 50 Hektaren mit 60-jährigen Reben bestockt sind. Diese verleihen den Weinen eine hervorragende Intensität und Fülle an Frucht. Es ist genau diese Sortentypizität, das Alter der Reben und der parzellenorientierte Ausdruck der Weine, die für die Bodegas Beronia ein grosses Anliegen ist.

Highlights Beronia-Stil

Für den renommierten Beronia-Stil ist der technische Direktor der ersten Stunde, Matías Calleja, verantwortlich. Er ist nämlich ein grosser Verfechter von Eichenholzfässern, welche aus amerikanischen Fassstäben und französischen Fassdeckel zusammengesetzt sind. Weshalb er von dieser Ausbauart überzeugt ist, erklärt er hier: «Amerikanische Eiche ist tendenziell intensiver und gibt dem Wein «liebliche» Aromen wie Vanille, Zimt, Kokosnuss und Gebäck ab. Was das französische Eichenholz betrifft, arbeiten wir hauptsächlich mit Produzenten aus der Allier und dem Limousin, die für ihre besonders feinkörnige Eiche bekannt sind. Im Allgemeinen ist französische Eiche poröser und gibt dem Wein mehr Tannine ab. Weine aus französischer Eiche haben oft balsamische Aromen und seidigere Texturen.»